Forderungsmanagement: keine Angst vor ausländischen Kunden

Europa - ein Markt der vielen Möglichkeiten. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen können von Aufträgen aus Ausland profitieren - und damit ihr eigenes Wachstum ankurbeln. Eigentlich eine wirtschaftlich-profitable Angelegenheit.

Doch es gibt Barrieren, die das grenzüberschreitende Miteinander nicht so einfach machen, wie es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Die Angst vor der Zahlungsmoral ausländischer Kunden sitzt vielen Unternehmen derart im Nacken, dass sie lieber auf ein solches Geschäft verzichten, als Waren grenzüberschreitend zu verkaufen und dafür womöglich niemals das Geld zu sehen. Neben sprachlicher Barrieren stehen immer noch viel zu oft kulturelle und rechtliche Verschiedenartigkeit zwischen den Geschäftspartnern. Dem Problem hat sich nun die Europäische Kommission verstärkt angenommen. Denn: Das Problem ist präsent und für viele Unternehmen ein echtes Hemmnis.

Experten, zum Beispiel aus dem Hause Creditreform, sind spezialisiert auf das Einholen solcher Forderungen. Vor allem Firmen ohne eigene Mahnabteilung setzen auf ein professionelles Inkassounternehmen und darauf, dass das Geld für gelieferte Produkte auch tatsächlich fließt. Doch zuvor, so raten die Experten, sollten Unternehmer bereits auf einige wichtige Schritte achten, um einen möglichst guten Zahlungsfluss - soweit wie möglich - vorzubereiten. Und das beginnt bei der Erstellung des Angebots und einer zeitnahen Rechnungsstellung, geht über eine konsequente Beobachtung von Zahlungseingängen und endet letztlich bei einem professionellen Mahnwesen.

Ein Tipp aus dem Hause Creditreform: im persönlichen Telefongespräch können viele Ungereimtheiten schneller und effektiver aus dem Weg geschafft werden, als einzig auf dem schriftlichen Weg. Zur Schulung von Optimiertem Telefoninkasso - Inhalte, Form und Struktur von effektiven Schuldnertelefonaten - bietet unter anderem Referent Andreas Püschel Seminare an.

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen hat nun gemeinsam mit dem europäischen Inkassodachverband FENCA im Auftrag der Europäischen Kommission einen Leitfaden für das grenzüberschreitende Forderungsmanagement erstellt. Die EU-Kommission erhofft sich dadurch, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen Ängste vor einer Zusammenarbeit mit ausländischen Kunden zu nehmen und ihnen somit einen neuen Blick in die Geschäftswelt über die Landesgrenzen hinaus zu ermöglichen. Bis 2014 soll der Leitfaden in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten vorgestellt werden. Darüber hinaus bietet Creditreform Interessierten Seminare und Workshops, unter anderem zu dem Themenbereich Telefoninkasso, an.

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